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Cinemerit Award für Antonio Banderas

In diesem Jahr verleiht das FILMFEST MÜNCHEN gleich zwei CineMerit Awards: Auch Antonio Banderas wird mit dem Ehrenpreis des Festivals ausgezeichnet. Der großartige spanische Schauspieler präsentiert den neuen Film von Pedro Almodóvar, „Leid und Herrlichkeit“, für dessen Hauptrolle er kürzlich in Cannes den Preis für den besten Darsteller erhielt, höchstpersönlich in München. Somit werden beim FILMFEST MÜNCHEN 2019 mit Antonio Banderas und Ralph Fiennes zwei herausragende Persönlichkeiten der Filmwelt geehrt.

„Wir freuen uns sehr, Antonio Banderas an diesem Höhepunkt seiner Karriere beim Filmfest in München begrüßen zu dürfen“, so Diana Iljine, Festivalleiterin des FILMFEST MÜNCHEN. „Für seine herausragende Leistung in Almodóvars ‚Leid und Herrlichkeit‘ ist er völlig zurecht in Cannes mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet worden. Mit vier weiteren Filmen feiern wir wichtige Stationen seines Schaffens.“

Mit „Leid und Herrlichkeit“ (bundesweiter Kinostart: 25. Juli 2019, Verleih: Studiocanal) gelingt Regisseur Pedro Almodóvar ein faszinierendes Vexierspiel zwischen Fiktion und autobiographischer Wahrheit. Über drei Epochen fächert er das schillernde Leben von Salvador Mallo auf, einem berühmten Filmregisseur, der sich unerwartet am Ende seiner Laufbahn wiederfindet. Antonio Banderas spielt diesen einst vor Lebenslust und Kreativität sprühenden Mann mit glühender Intensität.

Geboren wurde Antonio Banderas 1960 in Málaga in Andalusien. Nach Schauspielengagements am Theater fand er schnell zum Film, drehte mehrfach mit Pedro Almodóvar und zog in den Neunzigerjahren in die USA. Das FILMFEST MÜNCHEN zeigt neben Banderas‘ neuem Film vier wichtige Etappen seiner Schauspielerlaufbahn. Den Anfang macht eine seiner wohl bekanntesten Kollaborationen mit Almodóvar: In der melodramatischen Komödie „Fessle mich!“ (1989) nimmt Banderas als Ex-Knacki Ricky eine ehemalige Pornodarstellerin gefangen, mit der er mal eine Affäre hatte, in der Hoffnung, sie werde seine Liebe erwidern. Dieser Film verhalf Banderas zum Sprung nach Hollywood. 1995 übernahm er die Rolle des Sängers El Mariachi in Roberto Rodriguez‘ Actionfilm „Desperado“. Im staubigen Grenzland zwischen Mexiko und den USA sucht er nach dem Drogenbaron Bucho, der die Geliebte El Mariachis auf dem Gewissen hat. In Alan Parkers „Evita“ (1997) erzählt Antonio Banderas die Geschichte der vielleicht berühmtesten First Lady und Ikone Argentiniens aus der Perspektive des Revolutionärs Che Guevara. Den wohl größten Meilenstein seiner Karriere stellt Martin Campbells „Die Maske des Zorro“ (1998) dar, in dem Banderas als maskierter, reitender Held Alejandro Murrieta sein Volk rächt.

Salvador Mallo (Asier Flores) wächst im Valencia der 60er Jahre im Haus seines Vaters (Raúl Arévalo) und seiner liebevollen Mutter (Penélope Cruz) auf. Früh entdeckt er seine Begeisterung für das Medium Film und das Kino und so zieht es ihn in den 80er Jahren schließlich nach Madrid, wo er Federico (Leonardo Sbaraglia) kennenlernt, eine Begegnung, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Viele Jahre später ist Salvador Mallo (jetzt: Antonio Banderas) ein gefeierter Regisseur, einer der erfolgreichsten Filmschaffenden Spaniens, und blickt auf ein ereignisreiches Leben voller Exzesse, Erfolge und Verluste zurück. Während er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt, überkommt ihn die Erkenntnis, dass er seine Erlebnisse mit anderen teilen muss – und schließlich scheint sich für Salvador ein Weg in ein neues Leben aufzutun…

DARSTELLER:
Penélope Cruz: Jacinta Mallo
Antonio Banderas: Salvador Mallo
Asier Etxeandia: Alberto Crespo
Leonardo Sbaraglia: Federico
Julieta Serrano: ältere Jacinta Mallo
Nora Navas: Mercedes
Raúl Arévalo: Padre
Cecilia Roth: Zulemasp
Rosalía: Rosita
Agustín Almodóvar: Sacerdote
César Vicente: Albañil Eduardo
Pedro Casablanc: Dr. Galindo

REGIE: Pedro Almodóvar

DREHBUCH: Pedro Almodóvar

PRODUKTION: Agustín Almodóvar, Esther García

MUSIK: Alberto Iglesias

Kamera: José Luis Alcaine Schnitt: Teresa Font

Trailer: Leid und Herrlichkeit

Quelle
Fotos © Nikita KolinzText © Filmfest München

nikita

PhotoDesigner & Multimedia Producer @nikitakolinz // Jr. Social Media Marketing Manager @mustang302de

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